SILENT
WORKSHOP

mit MARINO FORMENTI

©martin fuhrer

Datum: 27.02 – 03.03.2023
Dauer: 5 Tage (Ganztags)
Ort: IFM Osnabrück (Neubau)
Unkostenbeitrag: € 30,-
Max. 10 Teilnehmer:innen

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INFOS

Der “Silent Workshop” versteht sich als experimenteller Unterrichtsraum, in dem es keiner Worte bedarf: Ein schweigender Raum, in dem nicht gesprochen wird. Stattdessen spielt der Lehrende mit den Teilnehmer:innen und versucht, durch das gemeinsame, wiederholte, vertiefte Musizieren, die eigene Vorstellung von der jeweiligen Musik zu vermitteln.

Der intuitive, freie Austausch soll den Teilnehmer:innen zugleich helfen, die Möglichkeiten ihres eigenen musikalischen Schaffens freier und eigenständiger zu explorieren.

Typische Werkzeuge des Silent Workshops stammen aus dem asiatischen Kulturraum. Diese konzentrieren sich auf das musikalische aufeinander Reagieren und das einander Zuhören, um sich dadurch gegenseitig zu inspirieren und das gemeinsame Musizieren neu erlebbar zu machen.

Der Silent Workshop hinterfragt kritisch klassische, analytische Muster der europäischen Musikvermittlung, ohne sie verneinen zu müssen.

Das Workshop eignet sich gut für Musik der folgenden Genres:

Klassik, Zeitgenössisch, Songs, Pop/Rock/Rap, Freie Improvisation, Elektronik u.a.

Die Tage des Silent Workshop teilen sich in zwei Blöcke:

Teil 1: Vor- bzw. Nachbesprechung, Feedback auf Augenhöhe, Repertoire-Erweiterung und Sessions in kleineren Gruppen.
Teil 2:
Silent Workshop in der großen Gruppe

MARINO FORMENTI

Marion Fromenti ist einer der interessantesten Musiker seiner Generation. Von der Los Angeles Times als „ein Glenn Gould des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet, lässt ihn seine Faszination für das Neue und Unerwartete, stets neue Konzerterfahrungen und beispiellose Projekte entstehen.

Seine Performances bestehen aus Interpretationen neuer Werke sowie aus Improvisationen und individuelle Reflexionen klassischer Meisterwerke. Seine jüngsten Projekte konzentrieren sich vor allem auf nicht-westliche und nicht-klassische Projekte.

In innovative  Klavierabenden („Kurtag’s Ghosts“, “Liszt Inspections”, “Torso”) lässt Marino Fromenti intensive Dialoge zwischen den Werken in einem konstanten Fluss entstehen. Dieser neue Zugang wurde unter anderem im Lincoln Center New York, am Lucerne Festival, in der Wigmore Hall London und bei den New York Philharmonikern präsentiert.